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Abschiedsgeschenk

Freitag, 2. September 2016

aus den Papieren des frisch erschienenen SEPTEMBER-Kits der Papierwerkstatt…

Manchmal haben die Schwestern hellseherische Fähigkeiten scheint mir.
Meine Tochter wollte gerne ihrer besten Freundin zum Abschied ein Album mit gemeinsamen Freundinnenfotos schenken. Nach dem Abitur trennen sich die Wege und ab September liegen Hunderte Kilometer zwischen ihr und ihrer besten Freundin, mit der sie die letzten Schuljahre durch dick und dünn gegangen ist.

Der Bogen, mit dem ich das Album bezogen habe, lag freundlicher Weise in meinem Septemberkit und    schrie geradezu nach Verwendung für diesen Zweck ;)
Die ebenfalls im Kit enthaltenen Chipboard-Sticker hatten u.a. den Fotoapparat dabei, aus dem ich den Verschluss gewerkelt habe. Man kann den Apparat an der Gummischnur einfach über die Klappe ziehen und das Album öffnet sich.




Für die Innenseiten habe ich einfachen schwarzen Fotokarton aus dem Schreibwarengeschäft gewählt und auf die Seitengröße 17 x 12 cm geschnitten, so dass die Fotos in 10 x 15 cm gut hineinpassen.


Auf die jeweils gegenüber liegende leere Seite kann meine Tochter noch was Schönes, zum Foto passendes schrappen (aus Mamas gesammelten Schätzen ;)


Und wieso habe i c h jetzt feuchte Augen ?!?


Wer das Album nachwerkeln möchte, braucht zum Septemberkit zusätzlich Buchbindeleinen 'mausgrau', Graupappe 2mm und eine Ringmechanik (bekommst Du alles bei den Schwestern, wenn vergriffen, bitte nachfragen).
Die Anleitung für das Ringbuch findest Du HIER.

Reiserin(nnerun)gbuch

Samstag, 27. August 2016

Was ist eigentlich aus dem Klappenordner-Rohling von neulich geworden?

--- D A S  ---


--- mit Gummischnur verschlossen ---
Damit kann man so schön stramme Schleifen binden, die das Buch fest zusammenhalten
(gibt es im Nähbedarf z.b. bei Karstadt zu kaufen)


--- nach dem Öffnen ein Blick auf's Innenleben ---


--- Globusstanze von Tim Holz (Sizzix) und 'travel' von Kesi'art ---
hier einmal mit grauem Papier und einmal mit Buchbindeleinenrest ausgestanzt und so zusammengeklebt, dass es einen Schatten ergibt


--- aus dem 6 x 6 Zoll großen Reststück des Bezugpapieres habe ich einen kleinen Briefumschlag gefertigt, der mit einem Bookmark (DaWanda) verschlossen werden kann ---


--- und aus Leinenreststücken Verstärkungsringe für die Registerseiten gestanzt ---
(kann ja nix wegwerfen ;)



--- Stempelabdruck mit Versamark ---
die Misti leistet mir hierbei gute Dienste, denn damit kann ich den Stempelabdruck so oft ich will an der exakt gleichen Stelle wiederholen, bis er die gewünschte Intensität erreicht hat



--- noch Fragen? ---

;)


Graupappe, Buchbindeleinen, das Designpapier und die Ringmechanik gibt es in der PAPIERWERKSTATT.




Workshop Ringordner mit Klappe

Montag, 22. August 2016

Wir werkeln heute einen Klappenordner-Rohling, für dessen Bezug man nur einen Bogen Designpapier braucht und in den später A6 (Kartei)karten hinein passen ;)


Achtung! Ich mische in meiner Anleitung Zoll und Zentimeter Angaben, weil die Scrapbookpapiere 12 Zoll haben und damit einfacher zu rechnen und schneiden ist als mit 30,5 cm. Die Schneidemaschinen haben oft beide Einteilungen. Wenn Du lieber reine Zentimeterangaben haben möchtest, multipliziere meine Zollangabe mit 2,54. (Ein Zoll sind 2,54 cm)
Alle Angaben sind immer BREITE x HÖHE gemacht.

Du brauchst:
und zwar zwei Stück mit 8'' x 5'' für Deckel und Rücken plus ein Stück 4,0 cm x 5'' für die linke Ordnerseite plus ein Stück 4,3 cm x 5'' für die rechte Ordnerseite und als letztes ein Stück 3 1/4'' x  5'' für die überstehende Klappe.

Auf dem Foto siehst Du die Pappstücke in der richtigen Reihenfolge aufgereiht. Ich habe mir auf der Pappe bereits deren Mitte markiert und wo später das Leinen bzw. das Designpapier zum Aufliegen kommt.
Ich möchte nämlich, dass später ein 1 Zoll breiter Leinenstoffstreifen auf dem Ordnerdeckel und Rücken seitlich zu sehen ist. Mein Designpapier wird ca. 1 cm überstehend über die Leinenstoffkante geklebt, um diese zu kaschieren. Auch das ist bereits auf der Graupappe markiert, wie Du vielleicht sehen kannst.

Desweiteren brauchst Du:
  • Buchbindeleinen passend zu Deinem Designpapier, aus dem Du vier Leinenstücke schneidest (11,4 cm x 6 '' und 11,7 cm x 6 '' für die Seitenteile außen, sowie 11,4 cm x 12,3 cm und 11,7 cm x 12,3 cm für die Verkleidung der Seitenteile von innen)
  • Tonpapier passend zum Designpapier für den Gegenzug auf den Innenseiten des Ordners, das schneide ich erst später zu
  • Designpapierzuschnitte:       
Der Bogen Scrapbookpapier wird genau hälftig in zwei Streifen à 12'' x 6'' geschnitten.
Von dem ersten Streifen schneidest Du für die Ordnervorderseite ein 7 1/2'' breites Stück und zweites
2 3/4'' breites Stück ab.
Von dem zweiten Streifen schneidest Du für den Ordnerrücken ein 6'' breites Stück ab. Du behälst sogar noch ein 6 x 6'' Stück Designpapier über!

Wenn möglich, solltest Du durch die Biegeprobe die Laufrichtung Deiner Graupappe herausfinden und das Designpapier so zurecht schneiden, dass beide Laufrichtungen übereinstimmen.
In Laufrichtung der Fasern lässt sich die Pappe oder das Papier leichter biegen als in die andere Richtung. 
Bei gemusterten Papieren, die ich nicht beliebig teilen kann wegen der Optik, achte ich bereits beim Zuschneiden der Graupappe auf identische Faserlaufrichtung zum Designpapier.

Gleich werden die Einzelteile für das Ordner-Äußere nach und nach bezogen. Damit alles schön exakt wird, markiere ich mir überall die Mitte. 


Ich habe mir ebenfalls markiert, wie breit mein Umschlag ist (1/2 Zoll) und wo oben und unten auf dem Papier ist. Sonst steht das Muster vielleicht Kopf ;).


Jetzt geht's ans Leimen! Hier ein paar Bilder meiner Arbeitsschritte:


Erst werden die Ordnerseiten mit den längeren Leinenstücken außen verbunden und anschließend werden die Pappen mit dem Designpapier bezogen.
Ich arbeite mit Planatol Buchbindeleim, den ich mir in ein Marmeladeglas abfülle und gebe noch ein Zehntel abgekochtes Wasser als Verdünnung hinzu. Mit einem Plastiklöffel verrühre ich das zu einer homogenen Mischung. 
Als Unterlage nehme ich meine wunderbare Ken Oliver Best Ever Craft Mat, auf der ich direkt leimen kann und mir die lästige Makulatur (Zeitungspapier) erspare.
Ein feuchter Lappen zum sofortigen Entfernen des überstrichenen Leims und ein Handtuch sowie eine kleine Farbwalze mit kleiner Wanne aus dem Baumarkt gehören ebenso zu meiner Ausrüstung, sowie ein kleiner Pinsel, eine Schere und ein Rakel.

Zwischen den schmalen Seitenstegen und den Ordnerdeckeln lasse ich einen 2 mm Spalt für das Gelenk frei. Man kann sich behelfsmäßig Pappe Reststücke in den Spalt klemmen, um das Ganze schön gleichmäßig und ordentlich hinzu bekommen.

Das Äußere ist nun fertig bezogen:


Sieht doch schon gut aus, oder?


Jetzt kommen die zwei kürzeren Leinenstücke von innen auf die Gelenke, dabei schön die Rillen mit dem Falzbein ausarbeiten. Dazu nehme ich mein Teflonfalzbein, welches verhindert, dass das Leinen anfängt zu glänzen durch den Anrieb.


Das Tonpapier für den Gegenzug im Inneren des Ordners schneide ich mir zum Schluss ganz genau passend zurecht. Auch hier achte ich darauf, dass die Laufrichtung des Tonpapiers mit der der Pappe übereinstimmt, um ein Verziehen der Pappe zu vermeiden.
Bei diesem Ordner habe ich mich für neutrales, graues Tonpapier entschieden.


So, für's Erste sind wir fertig:


Jetzt kommt der Ordnerrohling über Nacht zwischen Pappe und unter schwere Bücher, damit alles schön plan trocknet.

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*Wenn Du eine größere oder kleinere Ringmechanik verwenden willst, verändert sich die Breite der schmalen Graupappestreifen um den zusätzlichen oder verringerten Durchmesser, sowie die Breite der Leinenzuschnitte.
Beispiel: Wenn ich eine Ringmechanik mit Durchmesser 3,0 cm verwenden würde, bräuchte ich zwei Graupappenstreifen mit 4,5 cm Breite und 4,8 cm Breite (also plus 0,5 cm).
Beim Leinen verhält es sich ebenso, die vier Streifen werden alle 0,5 cm breiter, da die Ordnerrseiten ja breiter werden.

Wie es mit dem Rohling weitergeht? Dazu die Tage mehr ;)

Rezeptesammlung

Sonntag, 8. Mai 2016

… als Geschenk für ein Paar, das sich traut …


Wie oft ist man nicht irgendwo eingeladen und fragt hinterher nach dem Rezept für den tollen Salat oder den leckeren Nachtisch?

Oder man sitzt beim Arzt im Wartezimmer und fotografiert schnell ein Rezept aus einer Zeitschrift ab?

Damit Ordnung in die lose Zettelsammlung kommt, hier ein Ordner zum Sammeln von solchen weitergereichten und zufällig gefundenen Köstlichkeiten aus den Kategorien 'Salat', 'Suppe', 'Hauptgericht', 'Dessert', 'Backen' und 'Getränke'


… mit kleinen Post-its und diversen Stempelabdrücken ausgeschmückt ...


… als Präambel etwas Passendes von Mutter Goethe:



… die Liebe ist bekanntlich die Würze des Lebens ...


… und geht durch den Magen ;)

GUTEN APPETIT!


Klappe die Erste

Sonntag, 24. April 2016

Der April geht in die letzte Woche, vom Monatskit ist noch eine Menge übrig, liegt in der Ecke meines Werkelzimmerchens und guckt mich vorwurfsvoll an… Also Ärmel hoch und ran!

Mir wird schnell langweilig im Kopf, wenn ich quasi immer das gleiche werkele. Ringordner kann ich ja nun, da wollte ich mal eine Variante ausprobieren.
Aus dem blumigen My-Mind's-Eye Papier aus dem Kit habe ich einen Ordner mit Klappe gewerkelt. Das Leinen in diesem schönen, zum Papier passenden Gelbgrün hatte ich zufällig bereits in meinem Bestand, aber ich denke, es dürfte DIESES sein.


Der Verschluss bereitete mir ein wenig Kopfzerbrechen. Der zartrosa Knopf aus meinem Fundus war mir alleine zu schlicht, da habe ich ihn einfach mit ausgestanzten Papierkreisen unterlegt. Und bumms- das passt ja genial zum Papier!
Die Gummischnur gibt's im Nähbedarf (z.B. Karstadt).


Aus dem wunderbaren ombré Cardstock von Bazzil (gibt's auch EINZELN) habe ich mir die Registratur hergestellt und die My-Mind's-Eye-Sticker (HIER) aus dem Kit als Reiter eingesetzt.
Für das Ausschmücken des späteren Inhalts des Ordners sind noch viele Sticker übrig. Die passen dann so schön zum Outfit des Ordners ;)))


Zu guter letzt zeige ich Euch noch zwei Kladden, die ich mir aus weiteren Papieren des Aprilkits gebunden habe.
Lisa hatte die gleiche Idee und kam mir sozusagen zuvor, was schon mal passieren kann. Ach, egal, ich zeige Euch meine Exemplare trotzdem.


Mit den großmustrigen und blumigen Papieren tue ich mich mit Karten leider echt schwer. Die passen für mich eher als Einband oder Verpackung. Oder natürlich für Scrapbook-Layouts, wie sie bei meinen Designteam-Kolleginnen immer mal wieder zu bewundern sind…

Wenn Ihr Euch noch frühlingshafte Prozente sichern wollt, habt Ihr heute und morgen in der PAPIERWERKSTATT Gelegenheit dazu.

Viel Spaß beim Shoppen!

hashtag me

Mittwoch, 6. April 2016

Im Monatskit für den Monat 'April' der papierwerkstatt sind einige wunderschöne Papiere der #me Collection von Kaisercraft enthalten, welche so gut zueinander passen, dass ich sie alle zusammen für ein größeres Projekt verwendet habe.
Auch ein etwas festerer Karton in graublau, der perfekt mit den Kaisercraftpapieren harmoniert, ist Bestandteil des Monatskits.

Ich habe mir daraus ein kleines Minialbum mit Ringbuchmechanik gewerkelt:


Hier die Materialliste zur Herstellung (alle Angaben Breite x Höhe):
  • 2 x Graupappe 20 cm x 12,5 cm (für Vorder- und Rückendeckel)
  • 1x Graupappe  3,5 cm  x 12,5 cm (für den Ringbuchrücken)
  • 1x Zweier-Ringmechanik Durchmesser 2,0 cm, Länge 12,3 cm oder kürzer
  • 1x Buchbinderleinenstück (schwarz) 10,5 cm x 15,25 cm (zum Beziehen des Ordnerrückens außen)
  • 1x Buchbinderleinenstück (schwarz)  10,5 cm x 12 cm (zum Beziehen des Ordnerrückens innen)
  • 2x Designpapier 18,4 cm x 15,25 cm (zum Beziehen der Vorder- und Rückendeckel)
  • 2x Tonpapier/Cardstock/Designpapier  16,7 cm x 12,0 cm (als Spiegel auf der Innenseite der Deckel)
Ich habe mir aus dem Kaisercraftbogen die sechs vorgegebenen Karten geschnitten und den graublauen Bogen Tonkarton ebenfalls gesechstelt. Das ergibt 12 Einlegeseiten à 15,25 cm x 10,2 cm:


Aus einer der graublauen Tonkartonseiten habe ich mir "#me' ausgestanzt (Sizzix Bigz alpha block talk lowercase)


Ich habe das so ausgetüftelt, dass Ihr nur einen Bogen Designpapier braucht, um die beiden Ordnerdeckel zu beziehen. Die Breite des Umschlages um die Graupappenkanten sind knappe 1,4 cm, das reicht. Meine Ringmechanik hat eine Höhe von 12,3 cm. Das passt gerade auf die Höhe des Ordnerrückens, die 12,5 cm hat.

Noch ein Tipp: Achtet darauf, dass die Laufrichtung der Designpapierzuschnitte und die der Graupappen übereinstimmen. Ich stelle die Richtung der Fasern mit der Biegeprobe fest.
Die Papiere bzw. die Graupappe lassen sich in Laufrichtung leichter biegen als entgegen der Laufrichtung der Fasern. Im Idealfall läuft das Papier und die Pappe parallel zum Rücken.

Bevor ich die Ringmechanik einschlage, lasse ich meinen Ordnerrohling unter schweren Büchern über Nacht plan trocknen.
Und wenn alle Laufrichtungen übereinstimmen, wird es wirklich plan ;)! Versuch macht kluch…

In einen solchen Ordner mit diesen Maßen passen übrigens auch prima linierte A6-Karteikarten hinein, die man fertig für kleines Geld kaufen kann. Es ist sogar noch Platz für eine Registratur. Wäre das nicht was für eine Rezepte-Sammlung? :))))))))))))